Seit der Installation des Juni-Patches auf One UI 6.1 haben mehrere Nutzer des Samsung Galaxy S23 eine ungewöhnliche Veränderung im Umgang mit dem Arbeitsspeicher bemerkt. Nach diesem Update scheint ein Teil des für Anwendungen nützlichen RAMs reduziert zu sein, was die Flüssigkeit beim Multitasking, die Reaktionsfähigkeit von Hintergrund-Apps und das allgemeine Verhalten des Smartphones beeinträchtigen kann.
Was passiert wirklich mit dem RAM-Management auf Ihrem S23?
Nach der Installation des Juni-Patches haben mehrere Galaxy S23-Besitzer festgestellt, dass ein Teil des Arbeitsspeichers nun aggressiver für Systemprozesse reserviert ist als zuvor. Mit anderen Worten, ein Teil des RAMs ist weniger für sichtbare Anwendungen verfügbar, was den Eindruck eines schneller „gesättigten“ Smartphones erwecken kann, wenn mehrere Apps geöffnet sind.
Diagnosetools zeigen oft eine Abnahme von 10 bis 15 % des nutzbaren RAMs für Apps im Vergleich zur vorherigen Version von One UI 6.1. Zum Beispiel, wo ein S23 unter der vorherigen Version etwa 6,5 bis 6,8 GB nutzbar anzeigen konnte, zeigen einige Geräte jetzt durchschnittlich 5,8 bis 6,0 GB im Benutzerumfeld an.
Diese Änderung wird nicht als offizielle Hardwarebeschränkung von Samsung anerkannt, sondern eher als eine andere Zuweisung des RAMs durch das System nach dem Software-Update.
Wenn Sie mehrere Anwendungen öffnen, bemerken Sie den Unterschied
Diese Art der erhöhten Speicherreservierung macht sich besonders bemerkbar, wenn Sie schnell zwischen vielen Anwendungen wechseln. Wo zuvor mehrere Apps im Hintergrund aktiv bleiben konnten, ohne beim Zurückkehren neu gestartet zu werden, beobachten einige Nutzer jetzt häufigere Neuladungen, was darauf hinweist, dass Android Speicher freigibt, indem Prozesse geschlossen werden.
In einem typischen Multitasking-Szenario mit einem halben Dutzend geöffneter Anwendungen (Browser, Messaging, Musik-Streaming, soziale Netzwerke) zeigen Community-Tests, dass das System den Speicher im Hintergrund schneller freigibt. Das bedeutet, dass einige Apps neu gestartet werden müssen, wenn Sie zu ihnen zurückkehren, anstatt sofort fortzufahren, was das Gefühl der allgemeinen Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Warum könnte diese Änderung mit der allgemeinen Systemstabilität zusammenhängen?
Samsung hat nicht offiziell erklärt, was diese neue RAM-Verwaltung motiviert. Eine von mehreren Android-Spezialisten geteilte Hypothese ist jedoch, dass ein Teil des Speichers nun im Voraus für priorisierte Systemdienste oder thermischen Schutz reserviert wird, um instabiles Verhalten unter bestimmten Bedingungen intensiver Nutzung zu vermeiden.
Dies könnte eine Antwort auf Abstürze nach längeren Ladezeiten oder intensivem Multitasking sein, bei denen das System die Stabilität auf Kosten des freien Speichers für Anwendungen bevorzugt hätte. Dennoch führt diese Umverteilung zu einer reduzierten Verfügbarkeit für Drittanbieter-Apps, was einige Nutzer als künstliche Einschränkung interpretieren.






