Haben Sie sich jemals gefragt, ob neue Technologien wirklich Ihren Bedürfnissen entsprechen oder ob sie Ihnen aufgezwungen werden? Während viele Browser auf künstliche Intelligenz setzen, wählt Vivaldi einen anderen Weg. Tauchen wir gemeinsam in diese mutige Vision ein.
Die 3 wichtigsten Informationen
- Version 7.8 von Vivaldi setzt auf Produktivitätswerkzeuge ohne den Einsatz von KI.
- Die Funktion „Tab Tiling“ ermöglicht eine optimierte und anpassbare Anzeige der Registerkarten.
- Vivaldi legt Wert auf den Schutz der Privatsphäre und arbeitet mit Proton VPN zusammen.
Ein Update, das sich auf Produktivität konzentriert
Vivaldi Technologies hat kürzlich die Version 7.8 seines Browsers vorgestellt. Im Gegensatz zu Chrome oder Edge, die zunehmend Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz integrieren, konzentriert sich Vivaldi auf konkrete Werkzeuge zur Verbesserung der Produktivität der Nutzer. Diese Entscheidung spiegelt sich in der Abwesenheit von maschinellen Lernwerkzeugen wider, eine Entscheidung, die den Willen des Unternehmens widerspiegelt, keine überflüssigen technologischen Lösungen aufzuzwingen.
Innovative Funktion: Tab Tiling
Das Hauptmerkmal dieser neuen Version ist das „Tab Tiling“, das es ermöglicht, mehrere Registerkarten nebeneinander in einem Fenster anzuzeigen. Der Benutzer kann Registerkarten im geteilten Bildschirmmodus per Drag-and-Drop verschieben, was das Multitasking erleichtert. Die Anordnung der Registerkarten kann jederzeit geändert werden und bietet eine beispiellose Flexibilität, ohne die ursprüngliche Struktur zu beeinträchtigen.
Eine Option „Als Kachel-Registerkarte öffnen“ wurde ebenfalls zum Kontextmenü hinzugefügt, die es ermöglicht, einen Link neben der aktiven Registerkarte anzuordnen. Diese Option wird von Mausgesten begleitet und bietet ein intuitiveres und flüssigeres Benutzererlebnis.
Schutz der Privatsphäre und strategische Partnerschaften
In Bezug auf den Datenschutz zeichnet sich Vivaldi dadurch aus, dass es keine User-Agent-Kette verbreitet, die den Browser identifiziert. Dieser Ansatz erschwert die Messung seines Marktanteils, unterstreicht jedoch das Engagement des Unternehmens für den Schutz der Privatsphäre. Vivaldi hat dieses Engagement kürzlich durch eine Partnerschaft mit Proton VPN verstärkt und ein VPN-Tool direkt in den Browser integriert, um den Nutzern zusätzlichen Schutz zu bieten.
Jon von Tetzchner, CEO von Vivaldi, hat ein wachsendes Misstrauen gegenüber den amerikanischen Technologieriesen geäußert und unterstützt die Bemühungen der Europäischen Union, europäische Software zu fördern. Seiner Meinung nach wird künstliche Intelligenz oft zur Datenerfassung verwendet, eine Praxis, die er missbilligt.
Vivaldi: Ein außergewöhnlicher Browser
Gegründet von Jon von Tetzchner, dem ehemaligen Schöpfer von Opera, zeichnet sich Vivaldi Technologies durch den Wunsch aus, einen Browser anzubieten, der auf Personalisierung und den Schutz der Privatsphäre ausgerichtet ist. Seit seiner Einführung hat Vivaldi versucht, eine Alternative zu den dominierenden Browsern zu bieten, indem es sich auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer konzentriert. Mit dieser neuen Version setzt das Unternehmen seinen eigenen Weg fort, fernab der von der Industrie auferlegten Trends.
Indem es einen benutzerzentrierten Ansatz und den Schutz der Privatsphäre in den Vordergrund stellt, behauptet sich Vivaldi als innovativer europäischer Akteur in der Welt der Webbrowser.
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