Die OnePlus-Smartphones mit 120 Hz-Bildschirmen bieten eine beeindruckende Flüssigkeit beim Scrollen und Gaming. Doch hinter dieser Flüssigkeit verbirgt sich ein oft ignoriertes Element: die LTPO-Technologie (Low-Temperature Polycrystalline Oxide), die die Bildwiederholfrequenz dynamisch anpasst, um den Akku zu schonen.
Die LTPO-Frequenz, die auch bei minimaler Nutzung aktiv bleibt, um die Akkubelastung zu begrenzen
Auf den 120 Hz-Bildschirmen von OnePlus passt die LTPO-Technologie die Frequenz automatisch zwischen 120 Hz und einem Minimalwert an, je nach Grafiklast und Helligkeit. Diese minimale Frequenz ist nicht nur theoretisch: Sie bleibt aktiv, um ein flüssiges visuelles Erlebnis zu gewährleisten und gleichzeitig den Verbrauch zu reduzieren.
Tests auf dem OnePlus 9 Pro und OnePlus 10 zeigen, dass die LTPO-Frequenz im vollständigen Standby selten unter 1 Hz fällt, sich jedoch bei 10 bis 30 Hz stabilisiert, wenn der Bildschirm auf statischen oder wenig dynamischen Inhalten bleibt. Dieser Wert stellt sicher, dass die Animationen der Benutzeroberfläche reaktionsfähig bleiben, während der Energieverbrauch und die Wärmeproduktion begrenzt werden. Er erklärt auch, warum Benutzer eine bessere als erwartete Akkulaufzeit berichten, trotz des 120 Hz-Bildschirms.
Warum die minimale LTPO-Frequenz nicht immer der angekündigten entspricht?
OnePlus gibt in der Regel an, dass die LTPO-Technologie die Frequenz auf 1 Hz reduzieren kann, aber in der Praxis variiert die minimale aktive Frequenz je nach mehreren Parametern. Die Firmware, die Bildschirmhelligkeit, das Wärmemanagement und die Akkuladung beeinflussen den tatsächlichen Wert.
Zum Beispiel fällt die Frequenz bei längeren Lesesitzungen oder der Anzeige von statischen Inhalten nie unter 10 Hz, um Flackereffekte zu verhindern und eine korrekte Reaktionsfähigkeit beim Berühren zu gewährleisten. Diese Nuance erklärt, warum einige Tests zur Messung des Energieverbrauchs oder der Flüssigkeit leicht höhere Werte zeigen als die vom Hersteller angegebenen.
Die kombinierte Wirkung von LTPO und angezeigtem Inhalt auf die Akkulaufzeit und Flüssigkeit
Die minimale LTPO-Frequenz wird auch durch die Art des angezeigten Inhalts moduliert. Videos, leichte Animationen und dynamische Schnittstellen verhindern, dass das SoC die Frequenz vollständig reduziert, selbst wenn die Szene insgesamt statisch ist. Auf den 120 Hz-Bildschirmen von OnePlus ermöglicht diese Modulation, ein ruckartiges Rendering oder eine wahrnehmbare Verzögerung beim Scrollen zu vermeiden.
Messungen zeigen, dass eine zu aggressive Frequenzsenkung bei dynamischen Inhalten zu einem wahrnehmbaren Lag führen kann, während eine zu hohe Frequenz unnötig den Verbrauch erhöht. Das LTPO passt daher fein die minimale Frequenz an, um den optimalen Kompromiss zwischen Flüssigkeit und Akkulaufzeit zu finden, was den Erfolg dieser Technologie auf den High-End-Bildschirmen von OnePlus erklärt.
Wie man die LTPO-Frequenz überwacht und optimiert, um ein ausgewogenes Erlebnis zu gewährleisten?
Fortgeschrittene Benutzer können die tatsächliche Frequenz über integrierte Diagnosewerkzeuge oder spezialisierte Anwendungen überprüfen. Dies ermöglicht es festzustellen, dass die minimale aktive Frequenz oft die theoretischen Zahlen übersteigt, aber ausreicht, um das flüssige Erlebnis aufrechtzuerhalten.
Um die Akkulaufzeit zu optimieren, ohne die Reaktionsfähigkeit zu opfern, wird empfohlen, die LTPO-Option aktiviert zu lassen, übermäßige Helligkeit zu begrenzen und animierte Hintergründe zu deaktivieren, wenn sie nicht benötigt werden. Auf den mit 120 Hz ausgestatteten OnePlus-Geräten ermöglicht dieser Ansatz, eine wahrnehmbare Flüssigkeit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig den Verbrauch um bis zu 20 % an einem ganzen Tag zu reduzieren, laut Feldmessungen.






